Ein Kunstwerk der Documenta in Kassel ist im Abfall gelandet. Die chilenische Aktionskünstlerin Lotty Rosenfeld, offizielle Teilnehmerin der Ausstellung, hatte Fahrbahnmarkierungen mit weißem Klebestreifen in Kreuze verwandelt und damit «zum Aufspüren unterschwelliger Formen von Macht und Kontrolle» beitragen wollen. Kassels Stadtreinigung jedoch erkannte in den Kreuzen lediglich eine Verkehrsgefährdung und entfernte die Klebebänder.Im Documenta-Katalog wird die Arbeit der Aktionskünstlerin, die schon am Berliner Checkpoint Charlie Kreuze aufgestellt hatte, um damit «deutsch-deutsche Kreuzungen zu symbolisieren», so beschrieben: «Im Verlauf ihres Werks wird Rosenfeld konsequent an Grenzübergänge und Orte der Macht gehen und deren Ordnung durchkreuzen. Diese gibt es auch in Kassel.» Quelle: AP

















0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen