21. Februar 2011

Teilnahme an großer Bildungsumfrage zeigt verstärkt Interesse der Netzgemeinschaft


Mehr als 100.000 Teilnehmer – die große Bürgerbefragung „Zukunft durch Bildung – Deutschland will’s  wissen“ auf http://www.bildung2011.de bewegt die deutsche Netzgemeinschaft.

Bildung steht im Jahr 2011 im Vordergrund wie lange nicht mehr. Das sogenannte Superwahljahr steht an und die meisten politischen Parteien werden sich das Thema medienwirksam auf die Fahne schreiben. Doch was passiert nach den Wahlen? Das Beispiel NRW zeigt, dass das Abschaffen von Studiengebühren ein langwieriger Prozess ist. In anderen Bundesländern ziehen sich ähnliche Vorhaben ebenfalls in die Länge. Aber: es tut sich was. In NRW ist für Studenten bald nur noch der Sozialbetrag fällig und  die Bundesregierung scheint es endlich geschafft zu haben, das Bildungspaket für Hartz-IV-Empfänger auf den Weg zu bringen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Kommunen die Kinder für Essen und Schulmaterialien bezuschussen. Auch ein Olaf Scholz gewann mit Bildung als ein zentrales Thema die Bürgerschaftswahl in Hamburg.

Die jüngsten Entwicklungen sind durchaus erfreulich, zeigen aber auch, dass es beim Thema Bildung in Deutschland immer noch zu lange dauert, bis sich etwas bewegt. Das sieht die deutsche Bevölkerung ähnlich. Die große Bildungsumfrage wird z.B. auf http://www.facebook.com/bildung2011 ausgiebig diskutiert. Dutzende User haben bereits an Diskussionen teilgenommen. Aber auch viele Mails und Zuschriften zeigen, dass das Thema Deutschland bewegt. Und auch auf Twitter wird kontrovers diskutiert. Das Gros der Meinung ist aber eindeutig: es muss sich was tun in Deutschland und die Bildungsumfrage ist nur der Anfang! Viele unterschiedliche bildungspolitische Baustellen wurden im Verlauf der ersten Woche der Umfrage sichtbar.

Nur noch 13 Tage, dann endet die große Bildungsumfrage. Mitte März werden die Ergebnisse der Bundesregierung übergeben. Das Ziel: Bewegung in Deutschland auslösen  und Bildung wieder zum Thema Nummer Eins zu machen. Auch nach den Wahlen."